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Aktuelles
I. Aktuelle Diskussion
- Prof. Neubauer zur Finanzlage der GKV im Interview mit dem Mannheimer Morgen vom 15.02.2012:
Frage:
Die Krankenkassen schwimmen im Geld. Haben die Versicherten nicht ein Recht darauf, davon zu profitieren? Prof. Neubauer: Die Versicherten haben laut Gesetz erst dann
ein Recht auf Prämien, wenn die Krankenkassen Rücklagen haben, die mehr als einen Monatsbeitrag beinhalten. Das mag bei einzelnen Kassen jetzt schon der Fall sein. Im Durchschnitt aller Kassen ist die Reserve
allerdings noch nicht an dieser Grenze angekommen. Allerdings kann eine Krankenversicherung auch dann schon Prämien ausbezahlen, wenn sie 25 Prozent eines Monatsbeitrags als Reserve hat. Das trifft sicherlich
auf eine ganze Reihe der Krankenkassen zu.
Frage: Warum zahlen die meisten Kassen bisher trotzdem keine Prämien? Prof. Neubauer: Viele fürchten, dass die Ausgaben spätestens im nächsten Jahr wieder anziehen. Um dann Zusatzbeiträge zu vermeiden, verzichten sie lieber heute auf Prämien. Die Kassen versprechen sich im Moment von einer Auszahlung keinen Wettbewerbsvorteil. Ich rechne aber damit, dass Mitte des Jahres einige der großen Kassen mit Prämienzahlungen beginnen. Der Gesundheitsminister kann übrigens den Druck erhöhen, indem er das Bundesversicherungsamt als Aufsichtsbehörde der überregionalen Kassen einschaltet und überprüfen lässt, welche Versicherung so üppig ausgestattet ist, dass sie Prämien zahlen muss.
- Neubauer / Wille: Zur Reform der Pflegeversicherung -
Vorschlag für ein neues Kapitaldeckungsmodell (Gesellschaftspolitische Kommentare Nr. 12/11)
Zusammenfassung (erschienen im Schütze-Brief 92/2011)
Eine zielgenaue Option - Kapitalgedeckte Pflegezusatzversicherung als Komponente der betrieblichen Altersversorgung
- Interview von Prof. Neubauer in der MOZ vom 24.10.2011: “Die Patienten müssen künftig flexibler sein”.
- Deutscher Bundestag - Ausschuss für Gesundheit: Anhörung zum Versorgungsstrukturgesetz (GKV-VStG) am 19.10.2011
Stellungnahme von Prof. Neubauer als unabhängiger Einzelsachverständiger
- Prof. Neubauer zur Problematik des demografischen Wandels beim Festvortrag zum 20. Jahrestag der Gründung der Brandenburgischen BKK am 21.09.2011:
Damit die GKV
weiterhin finanzierbar bleibt, muss die Erwerbstätigkeit ausgedehnt werden. Dies beinhaltet sowohl eine längere Lebensarbeitszeit als auch eine höhere Wochenarbeitszeit. Gleichzeitig muss aber auch die
Produktivität der Erwerbstätigen durch Ausbildungsmaßnahmen und technische Hilfsmittel gesteigert werden.
- Prof. Neubauer anlässlich eines Vortrags am 8. September 2011 in Hamburg zum Versorgungsstrukturgesetz:
Die Ziele sind richtig gesetzt, aber sind es auch die richtigen Mittel?
- Volkswirtschaftliche Bedeutung von Hörschäden und Möglichkeiten zur Reduktion deren Folgekosten:
Zusammenstellung der wichtigsten Ergebnisse der Studie (Executive Summary) Vollständiger Bericht “Volkswirtschaftliche Bedeutung von Hörschäden und Möglichkeiten zur Reduktion deren Folgekosten”
- Patientenindividuelle Arzneimittel-Verblisterung für Bewohner von Pflegeheimen (PIVP):
Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse des Modellprojekts der AOK Bayern nach §§ 63-65 SGB V Bericht über die wichtigsten Ergebnisse des Modellprojekts der AOK Bayern nach §§ 63-65 SGB V
- “Ein Jahrzehnt Gesundheitsökonomie und Gesundheitspolitik 2000-2010 - Ausgewählte Beiträge von Günter Neubauer”: Ab sofort sind Band I und Band II für jeweils 10 Euro zzgl. Versandkosten hier zu bestellen (Bezahlung per Rechnung).

Band I beinhaltet Artikel zu den Themengebieten Gesundheitsreformen, Krankenhausversorgung und medizinische Rehabilitation sowie zu
Ambulante ärztliche und ärztlich verordnete Versorgung. (Inhaltsverzeichnis) Band II beschäftigt sich mit Managed Care und Steuerung durch Vergütung, Wirtschaftlichkeitsbewertung - Kosten-Nutzen-Analysen sowie der
Zukunftsfähigkeit der deutschen Gesundheitsversorgung. (Inhaltsverzeichnis)
- Prof. Neubauer als Gast des alpha-Forums im Bayerischen Rundfunk im Jahr 2010. Eine Mitschrift des Gesprächs steht zum
Download bereit.
II. Projekte 2011/2012
- Wissenschaftliche Begleitung des Modellvorhabens der AOK-Bayern zur Patientenindividuellen Verblisterung für Bewohner von
Pflegeheimen
- Der Regionale Gesundheits-Kombi (RGK) – Für ein zukunftsfähiges Gesundheitssystem,
Zweite, aktualisierte Auflage
- Gesundheitsökonomische Bewertung einer Aufnahme des Rettungsdienstes als Krankenbehandlung in den § 27 SGB V
- Wissenschaftliche Begleitung der Arbeitsgruppe Modellregion für eine optimale Gesundheitsversorgung der Europäischen Metropolregion Nürnberg (EMN) im Medical Valley
- Wissenschaftliche Begleitung der Facharbeitsgruppe zur Bedeutung der Gesundheitswirtschaft in der Europäischen
Metropolregion München (EMM)
- Wissenschaftliche Begleitung eines Modellprojekts zur Verbesserung der Versorgungsqualität und
Versorgungswirtschaftlichkeit von Dialysepatienten
- Volkswirtschaftliche Bedeutung von Hörschäden und Möglichkeiten zur Reduktion deren Folgekosten
- Forschungsprojekt zur qualitätsgesicherten Behandlung (hämato-)onkologischer Patienten durch eine supportive, multimodale häusliche Versorgung
- Expertise zur Umsetzung des Hessischen Onkologiekonzepts
- Ausweitung der Kostenerstattung in der GKV
- Kalkulation des belegärztlichen Anteils der Swiss-DRGs
- Gesundheitsökonomische Untersuchung eines Arzneimittels im Rahmen der Anwendung im Krankenhaus
- Erfolgsabhängige Vergütung eines medizinisch-technischen Verfahrens bei der Behandlung von Koronargefäßerkrankungen
III. Vorträge Februar 2012
- 23.02.2012 “Gesundheitskonomische Aspekte der Kolonkarzinomprvention”
(Deutscher Krebskongress, Berlin)
IV. Veröffentlichungen 2010/2011
Neubauer, G.; Minartz, C.; Wick, A. (2011): Ansätze zur Neuordnung der Heilmittelversorgung. In: Physiotherapie, Ausgabe 6/2011,
S. 14-17, Hrsg. & Verlag: Bundesverband selbstständiger Physiotherapeuten IFK e. V., Bochum
Neubauer, G.; Gmeiner, A.; Minartz, C. (2011): Telemedizinische Versorgung von herzinsuffizienten Patienten. In: Die Krankenversicherung Ausgabe 05/2011, S. 145-148, Hrsg.: Rolf Stuppardt, Erich Schmidt Verlag, Berlin
Neubauer, G.; Wick, A.; Minartz, C. (2011): Neuordnung der Heilmittelversorgung durch Direktzugang. Auswirkungen auf die Physiotherapie. In: Physiotherapie 1/2011, S.15 – 20
Neubauer, G., Beivers, A., Wick, A. (2011): Qualitäts- und Effizienzsteigerung in der Notfallversorgung durch integrierte Leitstellen; erscheint in: Deutsches Städtetags-Magazin 01/2011, S. 207 – 213.
Minartz, C. (2011); Organisation und Struktur der fachärztlichen Versorgung in Deutschland - eine gesundheitsökonomische Analyse und Bewertung sowie Ansätze zur Optimierung; Dr. Kovac Verlag, Hamburg, ISBN 978-3-8300-5635-5
Neubauer, G.; Minartz, C. (2010); Kosten und Nutzen der Darmkrebsprävention; in: Der Onkologe 10/2010, Seiten 981 – 990; Springer-Verlag, Heidelberg.
Neubauer, G., Beivers, A., Wick, A. (2010): Qualitäts- und Effizienzsteigerung in der Notfallversorgung durch integrierte Leitstellen, in: das
krankenhaus, Vol. 5/2010, Seiten 433–439, Berlin.
Pfister, F. (2010); Das duale Krankenversicherungssystem in Deutschland nach dem GKV-WSG: Gesundheitsökonomische Analyse der
Allokation unter besonderer Berücksichtigung von Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit; Peter Lang Verlag, Frankfurt, ISBN 978-3631611845
Beivers, A., Minartz, C. (2010), Praktische und strategische Erlössicherung im MVZ, in: Hellmann, W., Kretzmann, W., Kurscheid, C.,
Eble, S. (Hrsg.), Medizinische Versorgungszentren erfolgreich führen und weiterentwickeln Qualität steigern, Erträge ausbauen, MWV
Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Berlin, Seiten 176-187.
Neubauer, G., Beivers, A. (2010), Teure Spitalfinanzierung mit Fallpauschalen?, in: NZZ Neue Züricher Zeitung, Meinung und Debatte, 11.
Mai 2010, Nr. 107, Seite 23, Zürich.
Minartz, C., Beivers, A. (2010), Medizinische Versorgungszentren – Perspektiven im Kontext des Koalitionsvertrages, in: Hellmann, W.
(Hrsg.), Handbuch Integrierte Versorgung, 24. Aktualisierung, Februar 2010, Economica Verlag, Seiten 1 - 8, Heidelberg.
Neubauer, G., Beivers, A. (2010), Die Leistungen müssen die Vergütung bestimmen: Ein Plädoyer für das ordnungspolitische Resetting des
DRG-Systems, in f&w führen und wirtschaften im krankenhaus, Vol. 01/2010, Bibliomed-Medizinische Verlagsgesellschaft mbH, Seiten 38-42, Melsungen.
Neubauer, G., Beivers, A., Wick, A. (2010), Qualitäts- und Effizienzsteigerung in der Notfallversorgung durch integrierte Leitstellen, in: das
krankenhaus, Vol. 5/2010, Seiten 433–439, Berlin.
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